Anfänger sucht hilfe

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    • Anfänger sucht hilfe

      Hallo zusammen,

      ich hatte gestern geburstag und habe einen Reely Phönix RTF von conrad geschenkt bekommen.

      Da ich früher einen segler hatte und den nur geschrottet habe wollte ich dies jetzt langsamer beginnen. ich werde das ding heute zusammen bauen und würde gerne bald mal einfliegen aber meine angst liegt immer noch beim werfen des seglers. ich habe meinen segler früher 4 mal geworfen und hatte dan die schnauze voll weil ich den immer geschrottet habe :D (propeller war an der nase). der phönix hat jetzt den propeller hinten (am rumpf) und man sagte meiner freundin das er zimlich robust ist und so gut wie "unkaputtbar".

      könnt ihr mir irgendwelche tipps geben was ich da genau beim wurf beachten muss und ob in zürich seebach oder in der nähe irgendwo ein verein gibt wo ich den leuten zuschauen und lernen kann?
    • Hallo Softie (hast du auch einen richtigen Namen?)

      Nun, das werfen ist eigentlich keine grosse sache... Motor an und kräftig GERADE werfen - that's it...
      Damit der Wurf gelingt ist es viel wichtiger dass das Modell richtig eingestellt ist. D.h. Der Schwerpunkt muss stimmen, die Ruder müssen neutral stehen und in die richtige Richtung laufen.
      Dann sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Erstflug ziemlich gut.
      Ich kenne das Modell nicht, wenn du aber keine Erfahrung im Steuern von Modellflugzeugen hast solltest du den Erstflug nicht ohne Hilfe machen.
      Auf modellflug.ch unter Regionen/Vereine findest du bestimmt auch einen Verein bei dir in der Nähe wo man dir gerne hilft.
      Ich würde dir sowieso raten einem Verein beizutreten wenn du ernsthaft mit dem Hobby beginnen willst, dan hast immer leute um dich die dir helfen und vieles beibringen können.

      Gruss Mathias
      MG Fricktal, a great place to be! ;) youtube.com/watch?v=vowVgwuuqtA

    • hallo Matthias

      ja ich habe einen namen :D Ceyhan heisse ich übrigens :D

      danke für die infos von dir aber ich habe noch dazu folgende fragen


      Der Schwerpunkt muss stimmen

      wie weiss ich das der schwerpunkt stimmt? oder wie kann ich den ausmessen?



      gruss ceyhan
    • Hallo Ceyhan

      Wo der Schwerpunkt liegen soll, solltest du in der Anleitung deines Fliegers finden. Wenn du den Wert hast, den angegebenen Schwerpunkt von der Nasenleiste aus abmessen und am besten mit einem Stift markieren. Dann den Flieger auf zwei Spitzen stellen und auswiegen.

      Da noch ein Bild aus dem Internet zum besseren Verständniss, da wird eine ganz teure Schwerpunktwaage verwendet 8o :thumbup:






      Grüsse Matthias
      Der frühe Vogel fängt vielleicht den Wurm, aber die zweite Maus bekommt den Käse. (Denkt nochmal drüber nach.)
    • Hallo Ceyhan! :)

      Ach, nachträglich noch alles gute zum Geburtstag!

      Also, damit ein Flugzeug eigenständig geradeaus fliegt muss es ausbalanciert sein, ansonsten verschlechtern sich die Flugeigenschaften oder das Flugzeug wird sogar unfliegbar. Ist das Modell vorne zu schwer (Kopflastig) taucht das Modell ab, was durch ziehen am Höhenruder ausgeglichen werden muss. zudem wird die wendigkeit beeinflusst, das Modell wird träge um die längs und Hochachse.
      Ist das Modell hinten zu schwer (Hecklastig) hängt das Modell in der Luft, will nicht vorwärtsfliegen und ist sehr kippelig um die längs und hochachse.

      Der Hersteller gibt meistens einen Schwerpunktbereich an in dem das Modell sicher fliegt (es ist dann geschmackssache ob und wie man den Schwerpunkt seinem Flugstil anpasst)
      Meist wird dieser Bereich in mm angegeben, also z.b. 60-65mm... wenn du also von der Flügevorederkante 60-65mm abmisst ist das der Schwerpunkbereich.
      In diesem bereich musst du das Modell unterstützen und abheben, dann sollte es nahezu gerade ausbalanciert liegen, tendenziell sollte es eher ein bisschen nach vorne neigen.
      auf diesen beiden Bildern siehst du wie das gemeint ist, so wie im zweiten Bild ist das Modell perfekt ausbalanciert.

      image1.jpeg
      image2.jpeg

      Gruss Mathias
      MG Fricktal, a great place to be! ;) youtube.com/watch?v=vowVgwuuqtA
    • Hallo leute

      Heute bin ich zum ersten mal geflogen. War sehr cool aber hatte 3 flüge und 3 abstürze. Der letzte war am schlimsten und hat hinten das heckruder abgebrochen... Naja ich werde mal klebstoff besorgen und nächste woche mal alles zusammen kleben.

      Jezt hätte ich ne frage. Kennt jemand einen guten flugsimulator zum lernen den winter durch?

      Preisleistungs verhältniss und realität sollte stimmen. Danke für di promten antworten
    • WanSoftie schrieb:

      Jezt hätte ich ne frage. Kennt jemand einen guten flugsimulator zum lernen den winter durch?

      Preisleistungs verhältniss und realität sollte stimmen. Danke für di promten antworten


      Nimm den Aerofly oder den Reflex. Kannst auf Ricardo suchen, da werden beide immer wieder angeboten. Beim Reflex unbedingt auf Version >= 5.04 schauen, die Versionen darunter sind nicht mehr online aktualisierbar.

      Gruss

      chris
    • Marko Mustang P51 schrieb:

      Tja shoggun wir Männer denken immer das kann ich allein, das muß mir keiner zeigen

      Da geb ich dir völlig recht, ich bin auch der Meinung das richtige Männer keine Bedienungsanleitungen brauchen. Aber dann soll er gefälligst auch wie ein Mann einstecken und sich selber weiterhelfen! :D

      Nein mal im ernst, wie du schon sagst ist es in unserem Hobby nur ein manchmal nur eine Kleinigkeit die zwischen Erfolg oder Misserfolg entscheidet, und gerade in der Anfangsphase sollte man doch ein Erfolgserlebnis haben und nicht gleich einen Absturz bauen - da kommt nämlich schnell frust auf und das neue Hobby wird an den Nagel gehängt bevor man richtig angefangen hat.

      Gerade da Ceyhan ja in seinem ersten Beitrag schreibt das er schon einmal einen Segler hatte den er ständig geschrottet hat kann ich wirklich kein Verständnis für sein Vorgehen aufbringen... Tja, es ist eben manchmal nur ein kleiner Schritt vom Held zum Trottel.

      Nichts für Ungut
      Gruss Mathias
      MG Fricktal, a great place to be! ;) youtube.com/watch?v=vowVgwuuqtA
    • Hallo ihr,

      sehr nettes Gespräch gewesen hier ;)
      Ich hoffe mal, hier liest noch jemand mit:
      Ich habe mir auch einen Reely (bzw. eigentlich J Perkins) Phönix Rtf gekauft und bin nach anfänglichen Schwierigkeiten (beim Starten nicht fest genug geworfen) jetzt super mit dem Teil zurecht gekommen und fast jeden Abend geflogen.
      Insgesamt aber leider nur etwa 8 Mal, denn beim letzten Versuch fabrizierte ich einen Absturz, seitdem ist der Akku kaputt (verliert nach Aufladen binnen Sekunden an Leistung und einmal hat der Regler sogar nach ca. 4 Sekunden ganz abgeregelt).

      Habt ihr eine Ahnung, was ich falsch gemacht habe?

      Meine Vermutungen:
      -Tiefentladung (einmal bis abregeln geflogen)
      -Überladung (obwohl mit mitgelieferten Balancer-Ladegerät von J Perkins geladen)
      -falsche Lagerung (bei ca. 30°C Dachgeschoss)

      Und dann die Frage:
      Wo bekomme ich adäquaten Ersatz her?
      1500mah 11,1V Akkus gibts ja viele, aber keine mit dem passenden Stecker (ist das ein Japan G2 Stecker?) und ich hab auch keine Ahnung mit welchem C (steht nirgends beim Zubehör/der Homepage: jp-deutschland.de/Shop/flugmod…r/phoenix-rtf-24-ghz.html)

      Entschuldigung für die vielen Fragen auf einmal, aber ich möchte bei dem schönen Wetter so schnell wie möglich wieder fliegen!
      Vielen Dank,
      Basti
    • Basti

      wastl2006 schrieb:

      sehr nettes Gespräch gewesen hier ;)


      Ich gehe mal davon aus, das war ironisch gemeint. Wenn Du dne Fred durchgelesen hast, wirst Du sicher zustimmen, Ceylan hat die richtigen Tips zur rechten Zeit bekommen. Wenn es Dir nicht gleich ergehen soll, dann hol Dir Hilfe von erfahrenen Modellbauern, nicht nur im Forum. Der Blick des erfahrenen Modellbauers spart manche Zeile und manches Missverständnis.


      wastl2006 schrieb:

      ...denn beim letzten Versuch fabrizierte ich einen Absturz, seitdem ist der Akku kaputt (verliert nach Aufladen binnen Sekunden an Leistung und einmal hat der Regler sogar nach ca. 4 Sekunden ganz abgeregelt).
      Habt ihr eine Ahnung, was ich falsch gemacht habe?
      Meine Vermutungen:
      -Tiefentladung (einmal bis abregeln geflogen)

      Dürfte zutreffen, das mögen Lipos nicht

      wastl2006 schrieb:

      -Überladung (obwohl mit mitgelieferten Balancer-Ladegerät von J Perkins geladen)

      Sollte bei einem guten Ladegerät nicht passieren, gut genug sind heute eigentlich alle Markengeräte.

      wastl2006 schrieb:

      -falsche Lagerung (bei ca. 30°C Dachgeschoss)

      Dürfte zutreffen, das mögen Lipos nicht

      wastl2006 schrieb:

      Und dann die Frage:
      Wo bekomme ich adäquaten Ersatz her?
      1500mah 11,1V Akkus gibts ja viele, aber keine mit dem passenden Stecker (ist das ein Japan G2 Stecker?) und ich hab auch keine Ahnung mit welchem C (steht nirgends beim Zubehör/der Homepage: jp-deutschland.de/Shop/flugmo…rtf-24-ghz.html)

      Stecker, Akku, C-Werte sollte dir der Händler angeben können, also Conrad?

      Würde ich oder sonst ein erfahrener Modellbauer den Vogel kurz sehen, könnte Ich Dir sofort helfen.

      Gruss

      chris
    • Hi,

      sorry für die späte Antwort.
      Ich wollte mit dem ersten Satz nur ausdrücken, dass es ein schöner Gesprächsverlauf war, soll heißen, dass sich beteiligt wurde und Antworten gegeben wurden - ist ja nicht selbstverständlich.

      Jetzt ein paar kurze Nachfragen von mir:
      Bloß, weil ich einmal bis zum Abregeln geflogen bin, darf doch der Lipo nicht den Geist aufgeben, oder?!
      Und die 5, 6 Tage 30°C sind doch auch kein Grund?

      Ich hab schon einige Zeit das Internet durchsucht nach richtiger Akkubehandlung, aber nie die EINE Antwort und das Patentrezept gefunden (oft widersprüchliches).

      Ich glaube, es liegt am mitgelieferten Billig-Ladegerät von Eflite.
      Ich hänge euch mal ein Bild mit Akku, Ladegerät und Steckern an.

      War auch gestern schon im Conrad, aber der Verkäufer muss auch erst den Akkustecker sehen, bis er mir helfen kann.

      Danke,
      ein schönes Wochenende,
      Sebastian

      dropbox.com/s/63gj2mvuojdrmcz/CIMG0021.JPG

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von wastl2006 ()

    • Sebastian

      wastl2006 schrieb:

      Jetzt ein paar kurze Nachfragen von mir:
      Bloß, weil ich einmal bis zum Abregeln geflogen bin, darf doch der Lipo nicht den Geist aufgeben, oder?!
      Und die 5, 6 Tage 30°C sind doch auch kein Grund?


      Ich habe schon Lipos gesehen, die haben sich ohne Belastung gebläht -> schlechte Qualität halt.

      wastl2006 schrieb:

      Ich hab schon einige Zeit das Internet durchsucht nach richtiger Akkubehandlung, aber nie die EINE Antwort und das Patentrezept gefunden (oft widersprüchliches).


      Du musst das System als ganzes sehen. sicher hilft es Akkus möglichst schonend zu behandeln. Wenn der aber im Flug zu stark belastet wird, hast Du kaum Chancen auf ein langes Akkuleben. Hier ein paar Grundsätze, mit denen ich gut fahre:

      1. nie unter 3.3333 V entladen (3s = 10V), Regelfall bei 3.5V / Zelle (3s = 10.5V)
      2. bei längerem Nichtgebrauch bis 3.7V laden und dann in einem kühlen Raum (10 - 20°C) lagern
      3. mit einem guten Ladegrät und 1C laden sowie immer Balancer verwenden
      4. Kauf/Auslegung so, dass der angegebene C-Wert möglichst nicht ausgeschöpft wird. Hierbei beachten, die Hersteller neigen dazu ihre C-Werte zu überschätzen. So ist ein 45C Akku häufig wohl eher ein 40 oder gar 35C Akku. Dann gibt es noch 2 C-Werte, zum einen Dauer und zum anderen Burst. Manschmal wird nur das eine oder nur das andere angegeben.
      5. saubere, sprich konservative Auslegung des Antriebs (da liegt häufig gaaanz viel im argen). Beginne mit einer ersten Abschätzung. Ich gehe davon aus, es handelt sich um einen gutmütigen E-Segler ohne Anspruch auf Geschwindigkeitsrekorde oder abartige Steigraten. siehe auch propcalc und oder drivecalc [google])
      a) Fluggewicht des Vogels messen (jetzt mal angenommen 800g)
      b) Flugstil bestimmen daraus Schubüberschuss ableiten: hartes 3D 100%, dyn. Kunstflug 50%, E-Segler 25% oder weniger, in deinem Fall 25% (Achtung bei Impellern, da kann sogar 1g/W unterschritten werden)
      c) 800 * 1.25 = 100g Schub
      d) El. Leistung bestimmen kl. schnell dehender Prop 3gSchub/Watt; grosser langsam drehender bis 5g/W => 1000 /3 = 333W
      e) 333W ~11V * 30 A, aus diesen Daten Motor suchen, Regler auf 30A + 20% Reserve auslegen (35 - 40A), Akku 3s 40A bei 20C 2000 mAh
      6. Antrieb einbauen und nachmessen, Du solltest eigentlich überall kleinere Werte erhalten, was die lebensdauer erhöht. Vollgas fliege zumindest ich eher selten, Du solltest aber darauf schauen, dass der eingebaute Antrieb in der Lage ist auch temperaturmässig 2-3 Minuten Vollgas zu laufen.
      7. Finde den richtigen Propeller. Häufig wird nämlich ein zu grosser Prop mit zu grosser Steigung verwendet. Die Leistung steigt exponentionell mit dem Durchmesser und etwa linear mit der Steigung. Das heisst. Statt eines 7" Prop ein 6" Leistung zB. 7^2 auf 6^2 = 49 zu 36 also um ca. 36% reduziert. 7x4.3" auf 7*3.5" 4.3 auf 3.5 also um ca. 22% reduziert. Kauf Dir einige Props die um den Ziel Propeller herum liegen und stzt diese ein, miss Strom, Spannung und Schub, dann findest Du die richtige Kombination


      Ein Wort noch zu den Motoren/Reglern: es gibt gute und günstige Motoren auch aus China. Es gibt aber auch grottenschlechte Motoren - nicht nur aber - auch aus China. Wird der Motor/Regler heiss, dann ist da wohl etwas nicht gut, sagt aber noch nicht unbedingt etwas über die Qualität der Motoren, Regler oder Akkus. Bei Deinem Modell sollten sich die Motordaten finden lassen. Vielleicht hat schon jemand Schubmessungen gemacht, wenn Du viel Glück hast, sogar mit Deinem Prop. Ich habe mir einen Prüfstand gebaut, bei dem ich alle wichtigen Daten in einem Aufwasch erfassen kann. Das machen nur die wenigsten und verlassen sich dann halt auf Hörensagen. Schau Dir mal drivecalc an, damit bekommst Du meistens sehr gute Anhaltswerte, die gemäss meinen Nachmessungen im Bereich von 10% zutreffen.

      wastl2006 schrieb:

      Ich glaube, es liegt am mitgelieferten Billig-Ladegerät von Eflite.
      Ich hänge euch mal ein Bild mit Akku, Ladegerät und Steckern an.


      Der Akku sieht in der Tat aus, als ob er bald ableben würde. Könnte ME auch etwas klein sein, ich denke der Vogel verträgt wohl auch einen 3s 2000mAh; Du hättest damit sofort mehr Strom zu gut. Das Stecksystem ist mir zwar nicht sympatisch, aber auch nicht schlecht, da Verpolungssicher.

      Hth

      Chris
    • Hallo,

      wow, viele Dank für deine ausführliche Antwort bezüglich Systemauswahl und Akkuhandhabung.

      Dann hätte ich eigentlich nur noch eine Frage:

      Soll ich beim jetzt bevorstehenden Akkukauf einen mit bestimmten gängigen Stecker nehmen und den vorhandenen am Regler umlöten? T-Stecker, Robbe, etc.?
      (Andersherum macht es ja wenig Sinn, d.h. neuen Akku kaufen und die vorhandenen Stecker umlöten - denn die sind ja anscheinend nicht wirklich verbreitet und dann wärs nix mit schnellem Akkutausch ...)

      Und ein neues Ladegerät kaufen, oder kann ich das vorhandene auch mit anderen Akkus nutzen?

      Vielen Dank,
      Sebastian